<< TP2>>

Messung am Testpunkt 1

Abgreifen

Den Testpunkt 1 greift man mit einem Oszilloskop am Besten an der Kathode der ZD2 oder an einem der Brückendrähten in der Nähle der ZD2 ab.

Oszillogramme

Einstellungen für das Oszi:


Es sollte sich ein High-Pegel von ca. 5.7 bis 6V einstellen. Die Spannung sollte bei Geschlossenem Unterbrecherkontakt möglichst nahe an 0V fallen. Dies ist wegen des "weichen" Transistors der zum Ansteuern des Geräts genutzt wurde nicht ganz gelungen. Bei einem mechanischen Schalter und bei einem ausreichend großen Ansteuertransistor sollten sich bei geschlossenem Unterbrecher ca. 0,7..0,8V hier wiederfinden.

Mögliche Fehlermodi

ACHTUNG: Dieser Abschnitt befasst sich mit möglichen Fehlern bzw. Fehlern die ich auch schon einmal selbst erlebt hatte. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben!

Ständiger 0V-Pegel

Wenn sich an der Kathode von ZD1 die Betriebsspannung messen lässt aber die Kathode der ZD2 permanent auf Masse liegt, kann es sein, dass diese Diode "zerschossen ist". Wenn die Betriebsspannung und der Transistor vom Eingangszweig abgeklemmt wurde kann man die Durchgang der Diode mit einem Multimeter messen, wenn dieses über einen Diodenprüfmodus verfügt, um so besser. Es sollte sich ein einer Richtung (von Kathode nach Anode) eine hohe Flusspannung von ca. 5,7V zu messen sein. In der Anode-Kathode-Richtung sollte ca. 0,7V Flusspannung zu messen sein. Wenn in beiden Richtungen eine Flusspannung unter 0,7V zu messen ist, so ist die Diode wahrscheinlich defekt. Dies passt zu der Erfahrung, dass Dioden und ähnliche Halbleiter meist beim Defekt in zu einem Kurzschluss zwischen Anode und Kathode werden.

Mehr als 6V als High-Pegel

Wenn die ZD2 wieder erwarten keinen Strom mehr aufnimmt und damit die Spannung nicht mehr auf ca. 6V begrenzt wird, kann die Impulsformerschaltung (an TP2/TP4 zu messen) u.U. nicht mehr richtig arbeiten und erzeugt zu lange Impulse welche bis zur Zerstörung des Thyristors Thy2 führen können.